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Abfahrt Richtung Tilbury

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Eine Schiffsreise ist (ich komme von diesem Begriff nicht weg): Weltraummässig! Der Hafen versetzt einen in eine ganz andere Welt. Riesige Hallen, große Flächen, tausende von Containern die einer unbekannten aber offensichtlich vorhandenen Ordnung gehorchen. Überall Fahrzeuge, LKWs und Veladekrähne. Man bekommt ein Gefühl dafür welche gewaltigen Güterflüsse hier durchfliessen. Das ist etwas, was uns normalen Bürgern immer verborgen bleibt. Man sieht gelegentlich einen LKW, der vor dem Supermarkt entladen wird und frische Waren für ein paar Straßenzüge vorbeibringt. Hier sieht man die Globalisierung und die Gütermengen, die Milliarden von Menschen zwischen den Kontinenten transportieren. Kurz nach 20:00 Uhr wird die hintere Verladerampe im Zeitlupentempo hochgezogen. Die Haltetaue werden gelöst. Die Navigationsmotoren drücken das Schiff langsam vom Land weg. Das Schiff legt ab. Es gleitet elegant aus dem Hafen. Es ist so groß, dass man bei den meisten Gebäuden auf oder in die obersten Geschosse reinschauen kann und offensichtlich haben die Hamburger, die sich diese Apartments leisten können, auch nichts dagegen und stellen interessante Interieurs zur Schau. Die Grande Buenos Aires gleitet sanft mit 9 Knoten entlang der Elbe, am Zentrum von Hamburg vorbei, aus dem Hafen. Auf diesen Moment habe ich 6 Monate gewartet. Jetzt bin ich unterwegs, aber noch zu wirr, um dies zu beschreiben. Am nächsten Morgen habe ich auf der Brücke genau das Bild, das ich die ganze Zeit mit den ersten Seemeilen nach der Abfahrt verbunden hatte. [VIDEO: YouTube trlcpSuMQP4] 20 Knoten, Kurs West, Windstärke 40 Knoten, Temperatur 0 Grad Auf dem Weg in den Spätsommer der Südhemisphäre durch die stürmische, eiskalte Nordsee im Winter. Die Reise hat begonnen! Die nächsten Stops sind: Tilbury 11.2. (von hier aus schreibe ich gerade, Tilbury Mall, Mc Donalds – im nächsten Hafen kann ich die imposanten Bilder des Fort Tilbury ins Netz stellen) • Antwerpen 12.2. • Le Havre 14.2. • Bilbao 17.2. • Dakar 23.2. • Salvador 6.3. • Rio de Janeiro 9.3. • Santos 11.3. • Zarate 14.3. • Buenos Aires 16.3. Bis demnächst…
Reconstructed Comments doc (12. February 2009, 13:20): Kurt, ich hoffe Deine Kajüte sieht genauso aus, wie das Büro, das Du hinterlassen hast! Nein, ich gehe fest davon aus und ich wünsche mir, dass der Kapitän Dir beim Abschluss der Reise exakt den Schrubber in die Hand drückt, den Du bei Deiner Verabschiedung noch mit Verachtung in die Ecke gestellt hast! Aber ich wünsche Dir trotzdem noch viel Spass und pass auf Dich auf 😉 sun (13. February 2009, 18:12): Hoi Kurt, eine schöne Zusammenfassung der ersten Momente…. das macht neugierig auf mehr, also berichte bitte fleissig weiter… und entführe uns für kurze Momente aus dem Alltag in den Traum, den Du lebst… … das ist eine lange Zeit auf See…. viel Spaß beim Lesen, Denke, Kartoffel schälen, Deck putzen, etc… ich habe auch schon auf Werbung geklickt… (Hotels ab 20 Euro ==> da fahre ich bald hin) sun (13. February 2009, 18:17): auf dem Dampfer sieht El Troll fast klein aus…. …der Schimmeltopf wurde übrigens entsorgt…. mit verzogenem Gesicht wurde er aus dem Büro getragen…. Du hättest bei dem Anblick Spass gehabt… Smile sun (13. February 2009, 20:44): Laut Deiner Agenda solltest Du am 12. in Antwerpen sein und neue Bilder einstellen? what´s up…. timing schon in der ersten Wochen gerissen? clima (15. February 2009, 08:57): Für uns daheim gebliebenen: http://www.tvinfo.de/web3/tvinfo/system/_program_detail.php?pID=78299530

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