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Monte Fitz Roy

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Am nächsten Tag fliegt Franziska zurück nach Deutschland und ich bin seit langer Zeit das erste mal allein. Ich war eigentlich nur die Tage von Buenos Aires bis zur Peninsula Valdes allein. Weiter Richtung El Chaltén. Einer neu gegründeten Stadt am Fuße des Bergs der Berge, dem Monte Fitz Roy. [PHOTO: Kurt with camera and tripod at Lago de Los Tres with Monte Fitz Roy panorama behind] Obwohl ich währen der Fahrt den unglaublichen Anblick und die Annäherung nicht wirklich geniessen kann – hundert Kilometer nach dem Flughafen ist mir der Auspuffkrümmer abgerissen – unkritisches Problem, aber Sch* laut – achtzig Kilometer vor El Chaltén platzt die Pneumatik! [PHOTO: Pneumatic leak under El Trol, sun flare] [PHOTO: Close-up of damaged pneumatic hose] Das ist ein kritischer Fehler! So ziemlich alle mechanischen Schaltungen werden durch die Pneumatik unterstützt. Ich höre ein Pfffffft und sehe wie die Druckanzeige auf 8 Bar fällt. Ab jetzt hoffe ich einfach nur noch es irgendwie in die Stadt zu kommen (der Kompressor leidet natürlich unter dieser neuen Aufgabe) und mit Glück schafft es El Troll exakt vor die Haustür des einzigen Mechanikers hier. Ich bin überglücklich, dass nach der ganzen Suche – wir beide können lange Zeit deutlich das Leck hören aber nicht finden – das Stück identifiziert ist. Am Sonntag mache ich mich zum Lago de Los Tres auf, dem Aussichtspunkt auf den Berg der Berge (das ist das Bild vom Anfang dieses Artikels). [PHOTO: Autumn landscape overlooking valley and lakes from hiking trail] [PHOTO: Rocky river bed on the trail] [PHOTO: Red autumn trees over stream] [PHOTO: Wetlands with mountains in background] [PHOTO: Panorama of Monte Fitz Roy with turquoise Lago de Los Tres] [PHOTO: Close-up of Fitz Roy peaks with snow and glaciers] Überglücklich und todmüde komme ich von dem 25 Kilometer-Hike mit 1250 Höhenmeter Aufstieg zurück. Heute ist Sonntag angesagt, nichts tun, Internet Update und später den Auspuff von Hugo fixen lassen. Während ich hier die Bilder verlinke schweisst er einen neuen Auspuffkrümmer :) Im übrigen hoffe ich, dass ihr auch direkt meinen Flickr Stream für mehr Bilder anzapft. Auch wenn dies hier die dickste Internetleitung ist, so ist es doch nur Satelit und brechend langasm. Ich kann also nicht alles so schön aufbereiten, wie ich es gerne würde. Die nächste Etappe geht durch das üble Herzstück der Ruta Quarenta – 600 Kilometer schlimmster Schotter und Schlaglöcher. Angesichts der ganzen Defekte bisher habe ich jetzt ordentlich Respekt vor dem Stück. Die Vorräte werden noch aufgestockt und dann Augen zu und durch. Nächste Station ist dann Perito Morreno (das Dorf).

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