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Torres del Paine

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Am 12.4. (Franziskas 17er) schien die Sonne und wir sind in den Torres del Paine Nationalpark gefahren. Schon der Weg dorthin läßt einen gelegentlich unkontrolliert stammeln und nach Worten suchen, weil es so unglaublich schön ist. [PHOTO: Torres del Paine panorama reflected in lake at sunset] Hier und da liegen auf dem Planeten unglaublich schöne Gegenden herum. Diese hier ist gekenzeichnet durch steil aufragende Andenspitzen, Gletscherseen, Steppenartigen Bewuchs, als auch Südbuchenälder, Gletscher, türkisfarbene Seen und unglaubliche Bergformationen. Wir fahren bei blauem Himmel auf die Torres zu und kommen aus dem Staunen nicht raus. Es gibt zwar viele Bilder auf denen die Berge bei Sonne zu sehen sind, aber das hier ist eigentlich eine permanente Schlechtwetterzone. Die Andenspitzen kratzen die Feuchtigkeit aus den höheren Luftschichten, was zum Niederschlag und eigener Flora in den Parks führt, für die Pampa im Osten aber nichts übrig lässt. [PHOTO: Condor in flight over steppe] [PHOTO: Turquoise glacial lake with mountains] [PHOTO: Herd of guanacos in grassland] Am Abend campen wir im Camping Lago Pehoé. Schöne Klos – oh, ich sollte erwähnen, dass seit Peninsula Valdes die Klos eigentlich immer im guten Zustand waren – ein Restaurant, um ein ordentliches Bife de Chorizo mit Ensalada Mixta zu bekommen, leider kein Strom, ich bin so ein bischen ein Strom Junkie und immer auf der Suche nach orten, wo ich extern die Batterie auffrischen kann. [PHOTO: El Trol parked at campsite with Torres del Paine in misty background] Am Morgen dann ein unglaublicher Anblick. Das ist (für mich zumindest) definitiv einer der schönsten Orte auf diesem Planeten. [PHOTO: Torres del Paine peaks at sunrise with snow] Ich Jogge los um die Gegend zu erkunden – und komme wiedermal aus dem Staunen und unkontrollierten vor Glück Lachen nicht raus und entdecke einen Ort wo ich schon immer mal hinwollte. Es war das Explora in Patagonien. Ich glaube ich habe einigen von euch schonmal den alten Spiegel Online Artikel gezeigt, der vor vielen vielen Jahren mein Interesse auf Patagonien gelenkt hat. [PHOTO: Explora hotel interior with panoramic window view of mountains] Hier bin ich im wahrsten Sinne des Wortes drüber gestolpert. Nun, man soll die Feste feiern wie sie fallen und wer weiß, wann ich das nächste mal hier vorbeikommen, also kurzer Zwischenstop für zwei Tage im Hotel. Ein unglaublicher Kontrast zur Hosteria Independencia in Punto Arenas, die aber auch ihre Vorzüge hatte, die Explora nicht bietet. Extreme sind ja genau das was ich suche :) Der nächste Tag schenkt Franziska und mir den geilsten Hike meines Lebens. Bei bestem Wetter (die Guides waren selbst auch begeister und hatten ihre Kameras dabei – wie gesagt: das ist eigentlich ein Schlechtwettergebiet) geht es erstmal über den Lago Pehoé mit dem Schnellbot zum Refugio y Camping Paine Grande und danach laufen wir ein traumhaftes Stück des Circuit ab. Mit dem Uhrzeigersinn, denn wir haben einen speziellen Weg raus. [PHOTO: Hiking trail with lake reflection and mountains] [PHOTO: Glacier and snow-capped peaks] [PHOTO: Lake with autumn trees and mountain reflections] [PHOTO: Snow-capped peak reflected in calm lake] Am Camping Y Refugio Lago Grey werden wir mit dem Boot abgeholt, fahren die Gletscherfront ab und dann zurück zum Hotel. Pete und Pedro, die beiden Guides sagten uns, dass es pro Jahr etwa 5 solcher Tage gibt und für sie selbst war das erst der zweite (und beste)! [PHOTO: Glacier Grey front from boat] [PHOTO: Close-up of blue glacier ice patterns] [PHOTO: Massive blue iceberg floating in Lago Grey] Nach dem Hike und vor dem Essen können wir den Spa Bereich nutzen und am Rio Pehoé im Whirlpool liegen, Schwimmen, Saunen und danach in den 6 Grad kalten Fluss springen (ich zumindest – und ja, es gibt ein Video dieser Todesverachtenden Aktion, dass ich Eingeweihten zuhause zeigen kann). Trunken vor Sinneseindrücken geht es weiter zum Perito Morreno Gletscher nahe El Calafate. Nach dem Hike in Torres del Paine zweifeln Franziska und ich, ob es etwas schöneres geben kann und es ist mittlerweile tatsächlich schwer uns umzuhauen. Der Gletscher ist phänomenal groß und schön und es macht Spass einfach zuzusehen, wie hier und da ein Stück mit gewaltigem Tosen ins Wasser fällt, aber es ist eben nur ein Gletscher und es ist ein Ort an dem einfach zu viele Menschen sind. Es ist zu leicht sich hierher mit dem Bus karren zu lassen.

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